Work in Progress.

Nathan Shedroff and Chris Noessel
Fortschritt durch Inspiration. Kaum eine andere Industrie ist bezüglich moderner, interaktiver Schnittstellen spekulativer und innovativer als die Filmindustrie. Visionen des künftig Möglichen und deren Auswirkungen auf die Gesellschaft, die Form und Gestaltung fiktiver Technologien begeistern ein breites Publikum, darunter auch Wissenschaftler und Gestalter. Daher ist es nicht verwunderlich, dass Forscher einige der Ideen und künstlich erzeugten Bedürfnisse durch die Unterhaltungsbranche für ihre Entwicklung nutzen, Produzenten dagegen sich gern an den aktuellen Prozessen der Wissenschaftler orientieren. Die Frage, die sich an dieser Stelle aufwirft, ist, inwieweit eine tatsächliche Beeinflussung oder gar eine Kooperation nachweisbar ist und was im Detail ein Interaction Designer von fiktiven Entwicklungen aus Filmen lernen kann. —

Ausschnitt aus »Minority Report«, (2002)
© Twentieth Century Fox Film Corporation, DreamWorks SKG
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»Envisioning Facts and Fiction — Die Mensch-Computer-Interaktion in Science-Fiction-Filmen« Was Interaction Designer aus dem Bewegtbild lernen können.
Eine Diplomarbeit von Filip Chudzinski
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Eine vollständige Veröffentlichung der Arbeit ist zur Zeit nicht vorgesehen. Das Inhaltsverzeichnis und das erste Kapitel können jedoch als Auszug heruntergeladen werden. Als PDF oder als iBook im epub-Format für das iPad und iPhone.
Wenn Sie Fragen haben, oder einen ausführlichen Blick in die Arbeit werfen möchten, zögern Sie nicht mit mir Kontakt aufzunehmen.
Thesis paper. Die Arbeit gliedert sich in einen theoretisch-analytischen und einen deskriptiv konzeptionellen Teil. Anhand einer umfassenden Sammlung relevanter Beispiele werden sowohl technisch wie psychologisch-handlungsorientierte Mensch-Computer-Interaktionen untersucht und kategorisiert.
Unterschiedliche Fragestellungen zeigen inwieweit sich das Genre Science-Fiction und Wissenschaft nicht nur im Verlauf der Filmgeschichte gegenseitig beeinflussen, sondern auch welche Aspekte trotz einer spezifischen Gestaltung hinsichtlich der Wirkung und der dramaturgischen Integration im Bewegtbild auch für eine Anwendung in der Realität übernommen werden können, um Interaktionen zwischen dem Menschen und einem Computer zu optimieren, oder gar neu zu definieren. Anhand von konkreten Beispielen wird schliesslich ein unbestreitbarer Bezug zwischen aktuellen Entwicklung und der Medienproduktion geschaffen.
Die theoretische Ausarbeitung wird mit Interviews, u.a. mit Mark Coleran (»The Island«) und Neil Huxley (»Avatar«), sowie einem Film- und TV-Serien-Verzeichnis für Interaction Designer ergänzt. —
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Michael Schrage
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Envisioning. Die App. Science-Fiction-Filme können eine Quelle der Inspiration für Interaction Designer sein. Die Methode, Bewegtbild genauer zu betrachten, zu analysieren, zu dekonstruieren, ist eine Gestaltungsoption, die oft unerwartete Erkenntnisse zutage fördert. Mit der für das iPad optimierten Anwendung »Envisioning« wird die Möglichkeit geschaffen, fern jeglicher Zwänge und beinahe zufallsgetrieben, Bilder und Ausschnitte aus unterschiedlichsten Filmen zu entdecken, und damit, auf das Wesentliche konzentriert, an Visionen von Filmproduzenten und Wissenschaftlern über mögliche Mensch-Computer-Interaktion teilzunehmen, die einen Dialog über die Zukunft schaffen, die Tag für Tag ein Stück näher rückt. —
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Trailer für »Envisioning« (2011)
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Paul Dourish
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Filip Chudzinski ist Gestalter und Entwickler mit Schwerpunkt auf der grafischer Gestaltung, insbesondere der Informationsarchitektur und -visualisierung sowie der Konzeption und Gestaltung von Benutzeroberflächen für Applikationen und Inhalte im Internet.
Mit der Arbeit »Envisioning Facts and Fiction — Die Mensch-Computer-Interaktion in Science-Fiction-Filmen«" diplomierte er im März 2011 an der Fachhochschule Potsdam.
Weitere Informationen unter www.choreographics.eu
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